Brückenfest-Bühnenprogramm steht

Das im Rahmen des Jahres der Demokratie unter dem Motto “Ankommen. Platznehmen. Mitgestalten.” stattfindende vierte Brückenfest bietet neben vielfältigen Informationsangeboten, Workshops, einer “Straße der Demokratie” und einem “Fliegenden Forum” auch 2018 wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.

„Wir haben ein großartiges Lineup aus vielen Gengres und mit Künstler*innen aus Leipzig, Dresden und Berlin. Auch die Leipziger Newcomer Band Multipass wird auftreten, was uns sehr freut. Es wird ein tolles Fest!“, so Johannes Wünsch von Klangeskort. Auf der Bühnen finden sich Künstler*innen und Bands wie SHOWKO, Reggaemanding, das Ensemble “Klänge der Hoffnung”, Chipote Chingon und die Crashcaptains. „Uns ist es gelungen, mit Mono   » weiterlesen…

Seenotrettung ist kein Verbrechen – setzt ein Signal der Menschlichkeit!

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zur Seebrücke-Demonstration auf

Derzeit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer auf der Flucht. Warum? Weil die Seenotrettungsschiffe, Boote und Flugzeuge der Hilfsorganisationen festgesetzt wurden und nicht retten dürfen. Zudem soll am Kapitän der „Mission Lifeline“ wegen angeblich formaler Verstöße ein juristisch fragwürdiges Exempel statuiert werden. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um einen Vorwand zum Zweck einer politischen Kampagne der Abschreckung.

Vorangegangen war der Anklage eine tagelange Odyssee des Rettungsschiffes „Mission Lifeline“, welches im Juni mit 230 geretteten und zum Teil auf medizinische Hilfe angewiesenen Menschen an Bord tagelang auf dem Meer herumirren musste. Kein Hafen wollte sie aufnehmen. Vor allem die neue italienische Regierung fährt einen harten Kurs. Erst nach   » weiterlesen…

Wohnungsbörse auf dem Brückenfest sucht Wohnungsangebote für Geflüchtete

Das Brückenfest 2018 möchte in diesem Jahr neue Wege gehen und einen aktiven Beitrag zum Ankommen geflüchteter Menschen leisten: „Die Wohnungsnot in Leipzig trifft Menschen mit Migrationsgeschichte besonders hart. Wir wollen eine Stadt die allen Menschen ein Ankommen ermöglicht, dazu ist die eigene Wohnung, das eigene Zimmer in einer Wohngemeinschaft eine wesentliche Voraussetzung“, so Christin Melcher Mitorganisatorin des Brückenfestes.

Gemeinsam mit der Kontaktstelle Wohnen, die wie keine andere Organisation in Leipzig, Wohnraum für Geflüchtet sucht und vermittelt, wird es auf dem Brückenfest eine Wohnungsbörse für Geflüchtete geben.

„Der Wohnraum in Leipzig wird immer knapper. Gerade in innenstadtnahen Gebieten ist es fast unmöglich, günstigen Wohnraum zu finden. Wir   » weiterlesen…

Redebeiträge bei “Feminismus oder Schlägerei”

Am 29. Juli 2018 hatte ein neuerlicher Ableger aus den rechten Verstrickungen in Leipzig als “Frauen fordern” versucht zur Demonstration zu mobilisieren. Auch wenn das Motto “Keine Gewalt” zu breiter Beteiligung aufrief, kamen nur etwa 50 Ewiggestrige zusammen, die plötzlich Frauenrechte als ein wichtiges Thema für sich entdeckt hatten. Daran änderte auch die Mobilisierung vorrangig aus den bekannten Strukturen in Dresden und Meißen sowie über eine ebenfalls neue Gruppe “Biker for Womens” (wir lachen immer noch ;‍) nichts. Nach 25 Minuten war der Spuk dann schon wieder zu Ende.

Dem faden Aufwärmen von Gewaltmythen gegen Geflüchtete und überhaupt alle, die nicht der Halluzination eines homogenen deutschen Volkes entsprechen, hat das Aktionsnetzwerk   » weiterlesen…

Forum auf dem Brückenfest soll Lust auf das Sprachenlernen wecken

Die Organisator*innen des Brückenfestes haben sich ein besonderes Angebot überlegt – ein Sprachenforum. Dazu erläutert Helga Arnhard vom Netzwerk Intergration-Migrant*innen in Leipzig e.V.: „Einen Fremden verstehen, nach seinem Namen fragen und woher er kommt, das geht sicher leicht. Aber, wenn man mehr wissen möchte, warum er hier ist, welchen Beruf er hat, was er aus der Heimat vermisst, welche Wünsche und Träume er hat, dazu braucht man Sprachkenntnisse. Nutzen Sie die Chance, in eine andere Sprache hinein zu schnuppern. Auf dem vor Ort dann aufgestellten Stundenplan sehen Sie, wann die gewünschte Sprache angeboten wird.“ Auf jeden Fall sind Russisch, Arabisch, Chinesisch, Spanisch, Ukrainisch und Armenisch in Planung.

„Wir freuen uns über schon mehr als 60 Standanmeldungen   » weiterlesen…

Für eine solidarische Gesellschaft – Aufruf zur Teilnahme an der Global Space Odyssey

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zur Teilnahme an der Global Space Odyssey am Samstag, den 14. Juli in Leipzig auf. Die Demonstration unter dem Motto „Diversität, Solidarität, Verantwortung“ zieht von der Markranstädter Straße Richtung Augustusplatz und dann weiter zum Friedenspark. Die Global Space Odyssey will damit auch ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander und gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen.

„Gerade jetzt ist es wichtig, gemeinsam Werte wie Solidarität und Vielfalt zu betonen und deutlich zu machen, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind. Gemeinsam mit vielen tausend Menschen wollen wir diese Werte feiern und bekräftigen, dass wir für eine solidarische Gesellschaft streiten“, so Irena Rudolph-Kokot für „Leipzig nimmt Platz“.

„Es   » weiterlesen…

PM: Das Leipziger Brückenfest sucht Unterstützung

Am 25. August wird das Brückenfest zum vierten Mal auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park stattfinden. Das Organisationsteam sucht wie auch schon den letzten Jahren helfende Hände, um die Veranstaltung zu stemmen, die Menschen aus anderen Ländern und gestandene Leipzigerinnen und Leipziger zusammenzubringen soll. Zum ersten Mal konnte ein zweisprachiges Onlineformular eingerichtet werden unter https://platznehmen.de/mitmachen und https://platznehmen.de/support (englisch).

Die Intention des Leipziger Brückenfestes erscheint aktueller denn je. Die beteiligten Vereine und Initiativen haben das Motto „ankommen. platznehmen. mitgestalten.“ gewählt. Damit soll eine gleichgestellte Stadtgesellschaft gefördert werden, die ausdrücklich die Menschen einbezieht, die nach einer oft lebensgefährlichen   » weiterlesen…

PM: Das Urteil darf kein Schlussstrich sein

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft dazu auf, an den zahlreichen Demonstrationen teilzunehmen, die für Aufklärung und Gerechtigkeit bundesweit am 11. Juli stattfinden werden.

In der Region wird zur Versammlung in Leipzig ab 13:00 Uhr in die Petersstraße vor der Hugendubel-Wiese und ab 21:00 Uhr auf den Marktplatz in Halle aufgerufen. Zur Kundgebung in Halle erfolgt die gemeinsame Anreise aus Leipzig um 19:45 Uhr vom Gleis 2 Hauptbahnhof.

Am kommenden Mittwoch erwarten wir die Urteilsverkündung im fünf Jahre andauernden Mammutprozess um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), dessen Mitglieder für zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und fünfzehn Raubüberfälle nachgewiesen verantwortlich zeichnen. Alle interessierten Augen und Ohren werden ab 9:55 Uhr darauf   » weiterlesen…

Unerkannte Zivilbeamt*innen auf Demonstrationen müssen auch unter das Versammlungsgesetz fallen

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ fordert, dass Zivilbeamt*innen, die am Rande von oder auf Demonstrationen eingesetzt werden, sich wie gesetzlich vorgeschrieben gegenüber der Versammlungsleitung zu erkennen geben. Im Nachgang einer Gerichtsverhandlung in Leipzig war zu den Geschehnissen während einer Legida-Demonstration im Jahr 2015 bekannt geworden, dass am Rande der von „Leipzig nimmt Platz“ angemeldeten Demonstration, Beamt*innen in Zivil teilnahmen, die sich entgegen des Gesetzes nicht vorher bei der Versammlungsleitung angezeigt hatten.

„Immer wieder kommt es dazu, dass Beamt*innen in Zivil auf den Demonstrationen agieren, ohne sich vorher bei der Versammlungsleitung anzuzeigen. Dabei ist in § 11 SächsVersG i. V. m. § 18 SächsVersG diese Legitimationspflicht   » weiterlesen…

PM: Leipziger Erklärung 2018 – Zeit für Zivilcourage

Im Anschluss an die Strategiekonferenz “Wir müssen uns entscheiden. Für eine solidarische Zukunft!” veröffentlicht das Netzwerk Leipzig nimmt Platz! am 1. Juni 2018 die Leipziger Erklärung 2018. Diese wird von über 50 prominenten Erstunterzeichnenden aus Politik und Zivilgesellschaft getragen. Bei der Konferenz, die Anfang April in Leipzig stattfand, versammelten sich 150 Teilnehmende um zivilgesellschaftliche Strategie gegen ein Erstarken der Neuen Rechten und den Rechtsruck im Anschluss an die Bundestagswahl 2017 zu entwickeln.

„Die Neue Rechte hat den Weg in das bundesdeutsche Parlament geschafft und gibt damit sämtlichen neonazistischen, rassistischen und antidemokratischen Strömungen Rückenwind. Dies stellt alle, die sich mit der aktuellen Entwicklung nicht abfinden wollen,   » weiterlesen…