Volkers Volk am Völki? Läuft nicht! – Pressemitteilung

Leipzig, 27.01.2022

Wie in der vergangenen Woche rufen auch für Samstag diverse Nazi- und andere Kanäle auf Telegram dazu auf, sich am Samstag 15:00 Uhr am Völkerschlachtdenkmal zu versammeln. Das letzte Mal ließ die Polizei ca. 200-300 sogar am Uniklinikum vorbeilaufen. Dagegen ruft „Leipzig nimmt Platz“ ab 14:30 Uhr zum Protest auf. Geplant sind Kundgebung und Demonstration.

Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: „Leider haben die verantwortlichen Behörden wiederholt gezeigt, dass sie nicht den Willen haben, die Aufmärsche des rechts gesteuerten Sammelsuriums zu unterbinden. Selbst zum Uniklinikum konnten sie fast vordringen. Das ist ein Schlag ins Gesicht all des medizinischen Personals, was sich dort seit zwei Jahren über alle Belastungsgrenzen hinweg   » weiterlesen…

Volkers Volk am Völki? Läuft nicht! – Protest am 29. Januar 2022

Wie in der vergangenen Woche rufen diverse Schwurbel- und Nazikanäle auf Telegram dazu auf, sich an diesem Samstag um 15 Uhr am Völkerschlachtdenkmal zu versammeln. Letztes Mal ließ die Polizei ca. 300 von ihnen das Zentrum-Südost und am Uniklinikum vorbei laufen.

Zu rechnen ist damit, dass sich zahlreiche Faschist*innen und Hooligans aus dem Umfeld des Fußballvereins Lokomotive Leipzig aus dem Osten der Stadt dem Protest anschließen werden. Lasst uns ihnen ihre Grenzen aufzeigen!

Samstag, 29.01.2022

📢 Protest am Völkerschlachtdenkmal
🕝 14:30 Uhr

📢 Laufdemo durch den Südosten
🕒 15:30 Uhr ab Völkerschlachtdenkmal

Wir dürfen nicht zulassen, dass hunderte Corona-Leugner*innen, Verschwörungsgläubige und Faschist*innen völlig unwidersprochen und mit Polizeischutz durch Leipzig   » weiterlesen…

Völki hört die Signale – Aale zum letzten Gefecht.

Endlich ungestört besorgt sein dürfen, ist das gängige Leitmotiv der sogenannten „Spaziergänger“, die sich in einer Diktatur wähnen. Man möchte nur die eigenen „Sorgen“ gelten lassen und sie, in eindimensionaler Sichtweise als „berechtigt“ empfunden, öffentlich zum Ausdruck bringen. Rechte oder Rechtsradikale kennt man selber, trotz einschlägiger rassistischer und menschenverachtender Vorurteile, die man allerdings selber nicht reflektiert, auch nicht. Deswegen kann es in der Selbstdarstellung auch keine geben.

Die „Freien Sachsen“ hält man für einen seriösen Informationskanal und obwohl man selber bekennend nicht „antisemitisch“ sein will und auch keinen kennt, der etwas gegen „Juden“ hat, weiß man ganz genau, dass „Gates“, „Soros“ oder die „Rothschilds“   » weiterlesen…

Haltung zeigen. Leipzig

Viele Menschen engagieren sich in unterschiedlichen Berufen und Berufungen für ein soziales Miteinander – nicht nur, aber auch in der Krise. Sie arbeiten im Ehrenamt, leisten Hilfe. Sie tragen diese Gesellschaft.

Aber neben diesem Einsatz vieler Menschen, die auch Zweifel und Kritik an einzelnen Maßnahmen und Umgängen in der Krise haben, wie wir auch, gehören die wöchentlichen Demonstrationen der sogenannten Querdenker, von denen regelmäßig Gewalt ausgeht, leider ebenso zum gesellschaftlichen Handeln. Bewusst sucht dieser Personenkreis den Schulterschluss mit der rechtsradikalen Szene und lässt sich durch „Freie Sachsen“ und andere rechte Gruppen aufstacheln und vereinnahmen. Wer mit Fackeln in der Hand vor dem Haus einer Politikerin aufmarschiert, wer Morddrohungen gegen   » weiterlesen…

Das Ende der Geduld

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat zuletzt nicht zu eigenen Versammlungen aufgerufen, aus Respekt vor der möglichen Virusausbreitung und in Solidarität mit allen, die eine Erkrankung schwer treffen.

Die derzeitigen Einschränkungen der Versammlungsfreiheit lehnten und lehnen wir, wie auch schon ausführlicher in vielen Texten geschrieben, ab und halten auch die derzeitigen Regelungen für überzogen. Gleichwohl wollten wir in der Krise unseren Beitrag dafür leisten, dass das Pflegepersonal in den Krankenhäusern nicht noch weiter durch eine ansteigende Inzidenz belastet wird und weitere Menschen in Gefahr einer ernsthaften Erkrankung kommen.

Wir folgten dabei der Annahme, dass der Freistaat die aufgestellten Regelungen umsetzen würde. Diese Annahme war bereits von Anfang   » weiterlesen…

Erklärung des Aktionsnetzwerks “Leipzig nimmt Platz”

Das Aktionsnetzwerk “Leipzig nimmt Platz” hat beschlossen, während die Überlastungsstufe in Sachsen überschritten ist, nicht mehr zu Versammlungen und gemeinsamen Anreisen aufzurufen. Dies tun wir aus Solidarität mit den Menschen, die von einer Infektion schwer getroffen werden würden, mit dem Pflegepersonal in den Kliniken und allen Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Die Situation in Sachsen ist dramatisch, auch weil die Impfquote viel zu gering ist und der Anteil derer, die seit Monaten alles ignorieren, viel zu groß ist. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass jetzt ein weitgehender Lockdown verhängt werden musste, der nun auch regelkonform agierende Menschen trifft.

An dieser Stelle setzt auch unsere Kritik an: Wie kann es sein, dass   » weiterlesen…

Kein Ring für Querdenken. Der Dank geht an die Zivilgesellschaft.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ zieht zum gestrigen Demonstrationsgeschehen eine gemischte Bilanz und dankt vor allem allen Menschen, die sich an den zahlreichen Protesten gegen Querdenken, Nazis und anderes rechtes Sammelsurium beteiligt haben.

Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: “Ein Ziel wurde erreicht – Querdenken lief nicht auf dem Ring. Unser Dank gilt allen Netzwerkpartner:innen und natürlich allen Menschen, die gestern aktiv auf der Straße waren und den Pandemietreiber:innen, Nazis und Co. das Ziel, 2020 zu wiederholen, verhagelt haben. Die Leipziger Zivilgesellschaft funktioniert und der aktive Antifaschismus ist ein stabiler und verlässlicher Teil.“

Jürgen Kasek, Anwalt des Netzwerkes und Stadtrat ergänzt: „Die Polizei hat aus ihren   » weiterlesen…

Keine Nazis auf dem Ring – Querdenkenbewegung? Läuft nicht!

Am 06.11.2021 rufen abermals Querdenker*innen und mit Ihnen Neonazis und Hooligans dazu auf, nach Leipzig zu kommen. Bundesweit möchte man an die Ereignisse des vorherigen Jahres erinnern. Als zehntausende Querdenker*innen, sich von Neonazis und Hooligans den Weg freischlagen ließen und man über den Leipziger Ring marschierte, in der Vorstellung, dass man damit die nächste „friedliche Revolution”einläute.

War es vor einem Jahr eine große heterogene Bewegung, stellt sich die Situation inzwischen anders dar. Die Bewegung hat sich spürbar radikalisiert und ist kleiner geworden. Die Gefahr, die allerdings von ihr ausgeht, ist mit ihrer Radikalisierung größer geworden. Erinnert sei nur an die Bluttat an einer Tankstelle, als ein Mann den Tankwart aus Wut über die Maskenpflicht   » weiterlesen…

Aufruf zur gemeinsamen Anreise nach Dresden. Rassist:innen den Ausgang zeigen.

Am kommenden Sonntag, den 17. Oktober organisiert das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ eine gemeinsame Anreise nach Dresden zu den Protesten gegen Pegida. Treffpunkt ist 10:45 Uhr am Querbahnsteig 21 auf dem Hauptbahnhof Leipzig. In Dresden erfolgt der Anschluss an eine Demonstration zum Altmarkt. Es gibt wieder Solidaritätstickets der Netzwerkpartner:innen.

Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: „Auch nach sieben Jahren verbreitet Pegida regelmäßig Menschenfeindlichkeit und Hass auf den Straßen und Plätzen in Dresden. Sie bieten aller Art von rechten Kräften, außerparlamentarischen Gruppen und Einzelpersonen bis hin zum parlamentarischen Arm der versammelten Rechten, der AfD, eine Bühne. Und damit tragen sie entscheidend dazu bei, den Diskurs zu verschieben,   » weiterlesen…

Mit dem Bus nach Berlin zu #unteilbar

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit Ver.di am Samstag, den 4. September 2021, zur Teilnahme an der Großdemonstration #unteilbar – für eine solidarische und gerechte Gesellschaft auf. Bereits im Sommer 2019 hat das #unteilbar-Bündnis in Dresden eine kraftvolle Demonstration durchgeführt. Nun treffen wir uns in Berlin und ver.di organisiert mit dem Aktionsnetzwerk gemeinsam einen Bus.

Dazu erklärt Sebastian Viecenz, Bezirksgeschäftsführer Ver.di Leipzig/Nordsachsen: „Die zurückliegenden 18 Monate haben uns deutlich gezeigt, wie grobmaschig das Netz der sozialen Absicherung ist. Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen zählen zu den Verlierern der Pandemie. Die Spaltung der Gesellschaft in arm und reich muss beendet werden. Wir müssen aber   » weiterlesen…