Dokumentiert: Interview der LIZ mit Irena Rudolph-Kokot vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“

Die Leipziger Internet-Zeitung hat Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk “Leipzig nimmt Platz” interviewt und in zwei Teilen veröffentlicht. Der gesamte Text ist hier dokumentiert:

Bewohner und Funktionsträger der Stadt Leipzig machen es Legida zu einfach, seine menschenfeindlichen Ansichten zu verbreiten. Das behauptet das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“, das für kommenden Mittwoch, 16 Uhr, zur Kundgebung vor dem Neuen Rathaus aufruft. Im Interview mit der L-IZ spricht Irena Rudolph-Kokot (SPD) über eine Stadtgesellschaft, die sich klarer positionieren müsste. Und Ordnungsbehörden, die den Gegenprotest erschweren.

„Nein, Leipzig ist nicht weltoffen“ heißt es in der Pressemitteilung, die „Leipzig nimmt Platz“ anlässlich der geplanten Kundgebung am kommenden Mittwoch veröffentlicht hat. Warum ist Leipzig keine weltoffene Stadt?

Seit einem Jahr protestieren fast immer die gleichen Personen gegen Legida. Die gesamte Geschäftswelt hat es nicht geschafft, sich zu positionieren. Die meisten Aussagen zu den Protesten lauten: Das stört uns, das verursacht Verkehrseinschränkungen, wir kommen nicht nach Hause oder zum Einkaufen. Es findet keine Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Es ist zwar schön, dass in Leipzig nicht sehr viele Menschen zu Legida gehen, jedoch wird der Alltagsrassismus immer deutlicher spürbar: Bei den Anwohnerversammlungen zu neuen Unterkünften für Geflüchtete entlädt sich diese Stimmung. Zudem beobachten wir, dass die Gegenproteste zunehmend durch Stadt und Polizei eingeschränkt werden.

Woran liegt es konkret, dass teilweise nur wenige hundert Menschen an den Gegendemonstrationen teilnehmen?

Das hat verschiedene Gründe. „Dokumentiert: Interview der LIZ mit Irena Rudolph-Kokot vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz““ weiterlesen