Aktionsnetzwerk bleibt optimistisch: heute erste Entscheidung über Aufhebung des Versammlungsverbotes – Vorbereitungen für den 20.8. laufen

Für den heutigen Nachmittag erwartet das Aktionsnetzwerk “Leipzig nimmt Platz” eine erste Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Leipzig zum Verbot der Kunst-Kreide-Aktion auf dem Vorplatz des Völkerschlachtdenkmals. Ab 17 Uhr sind dorthin alle eingeladen, ihre Meinung zu neonazistischen Ideologien mit Kreide zu verewigen. Außerdem gibt es letzte Infos, rechtliche Hinweise und Vokü. Das Aktionsnetzwerk geht stark davon aus, dass diese Veranstaltung gerichtlich erlaubt wird. Kommt also zahlreich!

Die Entscheidungen zu den Kundgebungen am 20.8. werden für spätestens Samstag früh erwartet. Auch hier ist das Aktionsnetzwerk zuversichtlich, dass die Verbote von Mahnwachen und Kundgebungen aufgehoben werden. Dies würde allerdings auch die Kundgebung der Neonazis betreffen.

Wir werden auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen informieren. Am 20.8. könnt ihr ab 8:30 Uhr per Twitter regelmäßig Infos abrufen.

Wenn alle Verbote aufgehoben werden, empfehlen wir sich pünktlich ab 9:00 Uhr an folgenden Kundgebungsorten einzufinden (siehe auch Karte für den 20.8.):

  • Ludolf-Colditz-Str./Schönbachstr.
  • Richard-Lehmann-Str./Tabaksmühle
  • Südfriedhof.Osttor/Prager Str.
  • Naunhofer Str./Holzhäuser Str.

Die beiden erst genannten Kundgebungen liegen in unmittelbarer Nähe des Aufmarschortes der Neonazis, haben darum eine Priorität, insbesondere auch für aktionserfahrene Menschen.

Der Ort der zentralen Kundgebung des Aktionsnetzwerkes wird erst mit der Entscheidung des Gerichtes klar werden. Hier wird es eine Bühne geben, auf der Bands und RednerInnen auftreten werden.

Auf allen Kundgebungen wird es Karten und Versorgung mit Essen und Wasser geben. Denkt dran euch selbst Verpflegung mitzubringen, der Tag könnte lang werden. An was ihr sonst denken solltet, könnt ihr hier nachlesen.

Zu guter Letzt: wir vermuten, dass die Neonazis mit dem Zug anreisen und vom S-Bahnhof Völkerschlachtdenkmal (über die Straße des 18. Oktober) oder vom Bahnhof Stötteritz zu ihrem Kundgebungsort gelangen wollen.