Brückenfest-Bühnenprogramm steht

Das im Rahmen des Jahres der Demokratie unter dem Motto “Ankommen. Platznehmen. Mitgestalten.” stattfindende vierte Brückenfest bietet neben vielfältigen Informationsangeboten, Workshops, einer “Straße der Demokratie” und einem “Fliegenden Forum” auch 2018 wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.

„Wir haben ein großartiges Lineup aus vielen Gengres und mit Künstler*innen aus Leipzig, Dresden und Berlin. Auch die Leipziger Newcomer Band Multipass wird auftreten, was uns sehr freut. Es wird ein tolles Fest!“, so Johannes Wünsch von Klangeskort. Auf der Bühnen finden sich Künstler*innen und Bands wie SHOWKO, Reggaemanding, das Ensemble “Klänge der Hoffnung”, Chipote Chingon und die Crashcaptains. „Uns ist es gelungen, mit Mono & Nikitaman + Mal Élevé (Irie Révoltés) ein besonderes musikalisches Highlight zu präsentieren, welches in gelungener Art und Weise Texte mit Inhalt und Anspruch mit groovenden Sounds verbindet“, freut sich Jürgen Ackermann vom Werk 2.

Auch Redebeiträge, die sich mit dem Zusammenleben in unserer Stadt und Teilhabe beschäftigen, werden auf der Bühne ihren Platz haben. „Vereine und Initiativen werden auch von der Bühne die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen und Botschaften mit allen Besucher*innen des Festes zu teilen. So erwarten wir u.a. Redebeiträge vom Netzwerk Migration- Migrant*innen in Leipzig, der IG Metall, dem Peperoncini e.V., dem Südcafe und der Kontaktstelle Wohnen“, erklärt Irena Rudolph-Kokot als Mitorganisatorin des Brückenfestes abschließend.

Das Brückenfest findet am 25.08.2018, von 14 bis 22 Uhr, auf der Sachsenbrücke statt. Es sind auch weiterhin noch Helferinnen und Helfer gesucht. Diese bitten wir sich unter https://platznehmen.de/mitmachen/ zu melden. Weitere Informationen sind zu finden unter:
http://brueckenfest.platznehmen.de/
https://www.facebook.com/Brueckenfest4.0/

Pressemitteilung: Leipzig, den 10. August 2018
Grafik: M&N Records

Wohnungsbörse auf dem Brückenfest sucht Wohnungsangebote für Geflüchtete

Das Brückenfest 2018 möchte in diesem Jahr neue Wege gehen und einen aktiven Beitrag zum Ankommen geflüchteter Menschen leisten: „Die Wohnungsnot in Leipzig trifft Menschen mit Migrationsgeschichte besonders hart. Wir wollen eine Stadt die allen Menschen ein Ankommen ermöglicht, dazu ist die eigene Wohnung, das eigene Zimmer in einer Wohngemeinschaft eine wesentliche Voraussetzung“, so Christin Melcher Mitorganisatorin des Brückenfestes.

Gemeinsam mit der Kontaktstelle Wohnen, die wie keine andere Organisation in Leipzig, Wohnraum für Geflüchtet sucht und vermittelt, wird es auf dem Brückenfest eine Wohnungsbörse für Geflüchtete geben.

„Der Wohnraum in Leipzig wird immer knapper. Gerade in innenstadtnahen Gebieten ist es fast unmöglich, günstigen Wohnraum zu finden. Wir dürfen nicht zulassen, dass Geflüchtete und andere Leistungsempfänger*innen an den Rand der Stadt verdrängt werden, sondern brauchen bezahlbaren Wohnraum in allen Stadtteilen“, so Dana Ersing von der Kontaktstelle Wohnen. „Wer umzieht und einen Nachmieter sucht, wer in seiner Wohngemeinschaft ein Zimmer frei hat, wer zur Gründung seiner Hausgemeinschaft noch Menschen sucht, kann sich an die Kontaktstelle Wohnen wenden. Die Stadt sind wir alle und wir alle können einen aktiven Beitrag zum Miteinander leisten“, erklärt Ersing abschließend. Bei den angebotenen Wohnungen müssen die Mieten innerhalb des KdU-Satzes liegen, damit die Mietkosten vom Amt übernommen werden können.

Das Brückenfest findet am 25.08.2018 von 14 bis 22 Uhr auf der Sachsenbrücke statt. Die Wohnungsbörse der Kontaktstelle ist ein Angebot für das Miteinander in unserer Stadt. Auch auf dem Brückenfest selbst wird es die Möglichkeit geben, seine Wohnung zu inserieren. Alle Wohnungsangebote werden anonymisiert angeboten.

Pressemitteilung: Leipzig, den 1.8.2018

Forum auf dem Brückenfest soll Lust auf das Sprachenlernen wecken

Die Organisator*innen des Brückenfestes haben sich ein besonderes Angebot überlegt – ein Sprachenforum. Dazu erläutert Helga Arnhard vom Netzwerk Intergration-Migrant*innen in Leipzig e.V.: „Einen Fremden verstehen, nach seinem Namen fragen und woher er kommt, das geht sicher leicht. Aber, wenn man mehr wissen möchte, warum er hier ist, welchen Beruf er hat, was er aus der Heimat vermisst, welche Wünsche und Träume er hat, dazu braucht man Sprachkenntnisse. Nutzen Sie die Chance, in eine andere Sprache hinein zu schnuppern. Auf dem vor Ort dann aufgestellten Stundenplan sehen Sie, wann die gewünschte Sprache angeboten wird.“ Auf jeden Fall sind Russisch, Arabisch, Chinesisch, Spanisch, Ukrainisch und Armenisch in Planung.

„Wir freuen uns über schon mehr als 60 Standanmeldungen von Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften, Kirchenorganisationen und Parteien. Besonders freut uns die inhaltliche und kulturelle Vielfalt der Beteiligten. Es wird für die Besucher*innen auf jeden Fall in jeglicher Hinsicht abwechslungsreich“, so Irena Rudolph-Kokot, Mitorganisatorin des Brückenfestes.

Henry Lewkowitz, Geschäftsführender 2. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V. erklärt zur Motivation am Fest teilzunehmen: „Wir nehmen als Erich-Zeigner-Haus e.V. am diesjährigen Brückenfest gern wieder teil, weil es eine sehr gute Möglichkeit ist, zusammen mit vielen anderen Akteuren aus der Zivilgesellschaft ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im öffentlichen Raum zu setzen.“

Das Brückenfest findet am 25.08.2018, von 14 bis 22 Uhr, auf der Sachsenbrücke statt.

Pressemitteilung: Leipzig, den 27.7.2018

PM: Das Leipziger Brückenfest sucht Unterstützung

Am 25. August wird das Brückenfest zum vierten Mal auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park stattfinden. Das Organisationsteam sucht wie auch schon den letzten Jahren helfende Hände, um die Veranstaltung zu stemmen, die Menschen aus anderen Ländern und gestandene Leipzigerinnen und Leipziger zusammenzubringen soll. Zum ersten Mal konnte ein zweisprachiges Onlineformular eingerichtet werden unter https://platznehmen.de/mitmachen und https://platznehmen.de/support (englisch).

Die Intention des Leipziger Brückenfestes erscheint aktueller denn je. Die beteiligten Vereine und Initiativen haben das Motto „ankommen. platznehmen. mitgestalten.“ gewählt. Damit soll eine gleichgestellte Stadtgesellschaft gefördert werden, die ausdrücklich die Menschen einbezieht, die nach einer oft lebensgefährlichen Flucht in Leipzig angekommen sind. Erst am vergangenen Sonnabend hatten sich mehr als 600 Menschen zusammengefunden, um gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung zu protestieren. Davon betroffen ist neben anderen NGOs die Dresdner Initiative „Mission Lifeline“, für die beim letzten Brückenfest Spenden für 300 dringend benötigte Schwimmwesten gesammelt werden konnten.

In den Jahren seit 2015 hatte das ehrenamtlich organisierte Brückenfest jeweils tausende Menschen bei Musik, Diskussionen, Spielen und kulinarischen Leckereien zusammengebracht. Das Aktionsnetzwerk »Leipzig nimmt Platz« übt gemeinsam mit der Kulturfabrik Werk 2, dem Netzwerk Integration – Migrant*innen in Leipzig, der Moritzbastei und dem Leipzig. Courage zeigen e.V. den Brückenschlag zu all den Menschen, die ausgrenzt werden. Das Brückenfest wird gefördert durch das vom Stadtrat Leipzig beschlossene Jahr der Demokratie 2018: “Du. Wir. Leipzig.”

Pressemitteilung: Leipzig, den 13.7.2018

Demokratie mitgestalten: Am 25. August findet zum vierten Mal das Brückenfest unter dem Motto „ankommen. platznehmen. mitgestalten.“ statt.

Mit dem 4. Brückenfest auf der Sachsenbrücke am 25.August 2018 will das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ gemeinsam mit dem Netzwerk Integration- Migrant*innen in Leipzig, der Moritzbastei, dem Werk 2- Kulturfabrik e.V. und dem Leipzig. Courage zeigen e.V. alle Leipzigerinnen und Leipziger Demokratie gestalten. „In Zeiten, in denen der gesellschaftliche Zusammenhalt wieder in Gefahr ist, wollen wir aktiv die Mitgestaltung aller in unserer Stadt unterstützen. Demokratie leben, Gesellschaft mitgestalten, das ist die Grundlage für unser Zusammenleben“, so Christin Melcher für die Organisator*innen des Brückenfestes.

„Gerade im Jahr der Demokratie rücken in Leipzig die Mitgestaltung und Mitbestimmung etwas mehr in den Fokus. Wir wollen zeigen, wie Menschen sich einbringen können aber auch darauf aufmerksam machen, dass unsere Gesellschaft immer noch von vielfältiger Ausgrenzung – ökonomischer, rassistischer, sozialer, bildungsständischer – geprägt ist. Diese gilt es zu überwinden und wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten“, erklärt Irena Rudolph-Kokot vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“.

Die Organisator*innen freuen sich über die Förderung der Stadt Leipzig im Rahmen des Jahres für Demokratie. „Wir machen uns in diesem Jahr auf den Weg das Brückenfest noch nachhaltiger und integrativer zu gestalten. Wir wollen gemeinsam unsere Stadt mitgestalten“ bekräftigen die Organisator*innen Christin Melcher und Irena Rudolph-Kokot.

Mit dem ersten Brückenfest im September 2015 gelang es viele Geflüchtete mit schon länger in unserer Stadt lebenden Menschen, mit und ohne Migrationsgeschichte, zusammenzubringen und sich kennenzulernen. Beim Brückenfest 2016 lag das Augenmerk auf die vielen rassistischen Übergriffe – nicht nur, aber vor allem in Sachsen stattfanden. Das Fest als zivilgesellschaftlicher Widerspruch zu den rassistischen Entwicklungen hat gelebte Solidarität, Offenheit und Toleranz das Miteinander in unserer Stadt verbessern und bereichern. Im vergangen Jahr ging es um die Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen und politischen Leben.

Das Brückenfest will zum vierten Mal durch das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ in Kooperation mit dem Werk 2, dem Netzwerk Integration und neuen Partner*innen wie der Moritzbastei und dem Leipzig. Courage zeigen e.V. den Brückenschlag zu all den Menschen, die von Alltag gewordenem Rassismus betroffen sind, üben.

Pressemitteilung: Leipzig, den 30.5.2018

Brückenfest 3.0: Beteiligte sammeln 1500 Euro für „Mission Lifeline“

Viele tausend Menschen besuchten am letzten Augustwochenende das dritte Brückenfest. Sie kamen am 26. August zwischen 2 Uhr nachmittags und 10 Uhr abends zur Sachsenbrücke, um sich das Angebot der über 60 Stände und das Bühnenprogramm anzusehen oder sich an den drei Diskussionsforen zu beteiligen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Leipzigerinnen und Leipziger das Fest so gut annehmen. Die Stimmung war trotz kurzen Regenschauers ausgezeichnet. Das aufgeschlossene Miteinander der verschiedensten Kulturen, Sprachen und Religionen und die glücklichen Gesichter der vielen Menschen sind uns auch eine wichtige Bestätigung für das jahrelange Engagement im Aktionsnetzwerk“, erklärt Irena Rudolph-Kokot für „Leipzig nimmt Platz“.

Besonders erfreulich ist, dass eine Vielzahl der Beteiligten des Festes eine stattliche Summe für das gemeinsame Spendenziel zusammenbekommen haben. 1500 Euro konnten für die Dresdner Initiative „Mission Lifeline“ gesammelt werden. Dies entspricht den Kosten für 300 Schwimmwesten, welche ebenso viele Menschenleben retten können. An der Spendensammlung beteiligten sich neben dem Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“: Antifaschistische Herzigkeit, Bambule, Bistro „Dina“, Erich-Zeigner Haus e.V., VVN/BdA, Prisma – Interventionistische Linke Leipzig, Malteser Hilfsdienst e.V., Ökumenische Flüchtlingshilfe, Diakonie, Südcafe, Thomaskirche, Ariowitsch Haus e.V., Eine Welt e.V., Deutsch-Afghanischer Verein „Kinder in Not“ e.V., UFUK e.V., Deutschland-Nangadef e.V., Mühlstraße 14 e.V., Initiative „Dazusetzen“, MePa e.V., Bündnis 90/Die Grünen, DAKS e.V., Demokratie für Brasilien, himate! , Deutsch-Jemenitische Gesellschaft e.V.

Axel Steier bekräftigt für „Mission Lifeline“: “Zivilgesellschaftliches Engagement ist von entscheidender Bedeutung für die Seenotretter geworden, während die Staaten sich aus der Verantwortung nehmen. Konkret werden wir mit der Unterstützung Rettungswesten kaufen. Wir sind sehr dankbar, dass Leipzig Flagge zeigt für Menschen in akuter Not!“

Abschließend erklärt Christin Melcher als Initiatorin: „Das Fest hätte ohne die mit ihren vielfältigen Angeboten beteiligten Gruppen, Initiativen, Vereine, Gewerkschaften und Parteien nicht stattfinden können und ebenso nicht ohne die vielen engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ihnen gilt unser besonderer Dank.“

Das Brückenfest 3.0 wurde vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ gemeinsam mit WERK 2, Student_innenRat der Universität Leipzig, Netzwerk Integration – Migrant/-innen in Leipzig, Say It Loud e.V. und der Stadt Leipzig organisiert. Das interkulturelle Fest wurde gefördert durch die „Bundesweite Förderung lokaler Partnerschaften für Demokratie“. Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Pressemitteilung: Leipzig, den 3. September 2017

Bühnenprogramm beim Brückenfest am 26. August: regional und zugleich multikulturell

Wie in den Vorjahren bietet das Brückenfest neben einem interkulturellen Angebot mit Infoständen, kulinarischen Angeboten, Kleinkunst und Diskussionsforen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.

Wir freuen uns besonders auf Jonathan Sebunya aus Uganda und Dolus Mutombo mit Geschichten aus dem Kongo, aus Südafrika und vom Rest der Welt. Mexikanische Folklore und Cumbia von Jaraneros de Saxonia sowie der mitreißende Sound der gut bekannten Klezmer Muskelkater wird das Publikum zum Tanzen bringen. Die Folkloregruppe Kalinka bietet russischen Wohlklang, und zu später Stunde wird Jacqueline Boom-Boom mitreißen. Bei der aus Brasilien über viele Stationen nach Leipzig gewanderten Künstler*in hat das Gender-Sternchen übrigens besondere Berechtigung, da „simply a being“ (die Selbstbezeichnung neben „it“) eine Zuweisung von Geschlechtsstereotypen vollständig ablehnt. Alle Genannten leben heute in und um Leipzig, nachdem sie ihre Jugend in den verschiedensten Gegenden der Welt verbracht haben.

„Das WERK 2 freut sich überaus, bereits zum dritten Mal das Brückenfest mitzugestalten und explizit an diesem Tag für ein tolles Bühnenprogramm zu sorgen. Dabei legen wir Wert auf Inhalte, auf die Präsentation regionaler Bands und Künstler*innen, die fernab des Mainstreams agieren. Wir freuen uns auf ein Fest, das im Zeichen des Austausches steht, das interessante Diskussionen offenbart, das für Vielfalt und Toleranz steht und auf das Kennenlernen vieler Menschen, die unsere Stadt bereichern, offen und bunt machen“, erklärt Antje Hamel vom WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. abschließend.

Für die Moderation konnte wie schon im Vorjahr Erik Wolf, der Regionsgeschäftsführer DGB Leipzig/Nordsachsen, gewonnen werden.

Das Organisationsteam des Brückenfestes sucht weiterhin Unterstützung für die vielfältigen Aufgaben, die von Kinderschminken bis Ordnungsdienste anfallen: https://platznehmen.de/mitmachen/

Pressemitteilung: Leipzig, den 18. August 2017


Das Brückenfest wird gefördert durch die „Bundesweite Förderung lokaler Partnerschaften für Demokratie“. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Eingeworbene Spenden gehen an Mission Lifeline aus Dresden.

Brückenfest stößt auf großes Interesse: über 60 interkulturelle und zivilgesellschaftliche Initiativen nehmen teil. Oberbürgermeister hat Besuch zugesagt. Organisationsteam sucht noch Unterstützung.

Über 60 Stände von interkulturellen und zivilgesellschaftlichen Initiativen werden beim diesjährigen Brückenfest dabei sein und Teilhabe ermöglichen – rund 20 mehr als im vergangenen Jahr. „Wir freuen uns sehr, dass vor allem immer mehr interkulturelle und migrantische Vereine und Initiativen sich aktiv einbringen wollen. Es entspricht dem Motto unseres Festes – der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben Angeboten für Kinder, Informationen über die Tätigkeit der einzelnen Vereine, Initiativen und Gruppen, können sich die Besucher*innen auf internationale kulinarische und Kulturangebote freuen“, so Christin Melcher.

Auch das Line-up der großen Bühne ist fast fertig. „Das Geheimnis, welche Bands und Künstler*innen auftreten und Redner*innen sprechen werden, soll in den kommenden Wochen gelüftet werden. Über die verbindliche Zusage eines prominenten Redners und Unterstützers des Brückenfestes können wir uns aber schon jetzt freuen. Der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, wird auf jeden Fall das Fest besuchen“, erklärt Irena Rudolph-Kokot.

Wie auch in den vergangenen Jahren werden für den 26. August Helfer*innen gesucht. Interessierte, die sich beim Fest an der Bühne, den Ständen oder anderweitig engagieren möchten, können sich im Internet unter https://platznehmen.de/mitmachen/ eintragen.

Zum ersten Mal wird es ein inhaltliches Forum auf dem Fest geben. An diesem vom Student*innenrat der Universität Leipzig organisierten Format werden sich die GEW, der SAY IT LOUD e. V., das Netzwerk Integration – Migrant*innen in Leipzig sowie das Netzwerk gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus (NIR) mit Debattenbeiträgen beteiligen und die Besucher*innen zum Mitdiskutieren einladen.

Radio Corax aus Halle/S. hat einen Audio-Jingle (MP3, 1:52min) erstellt, der ausdrücklich öffentlich verwendet werden darf: https://platznehmen.de/share/Brueckenfest2017.mp3


Das Brückenfest findet am 26. August zum dritten Mal auf der Sachsenbrücke statt. Unter dem Motto „ankommen. platznehmen. teilhaben.“ veranstaltet das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz gemeinsam mit Institutionen wie WERK 2, Student_innenRat der Universität Leipzig, Netzwerk für Integration, Say It Loud e.V. und der Stadt Leipzig das interkulturelle Fest. Das Brückenfest wird gefördert durch die “Bundesweite Förderung lokaler Partnerschaften für Demokratie”. Die Spenden gehen an Mission Lifeline aus Dresden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf Facebook unter:
https://www.facebook.com/Brueckenfest3.0/
https://www.facebook.com/events/1352457868179073/

Spendenkonto für das Brückenfest:
Bon Courage e.V.
IBAN: DE66 8605 5592 1090 0633 90
BIC: WELADE8LXXX
Sparkasse Leipzig
Stichwort: Antirassismusprojekt Brücke

Pressemitteilung: Leipzig, den 1. August 2017
Foto: Dirk Knofe

Das Brückenfest unterstützt Mission Lifeline

Die Spenden, die im Rahmen des diesjährigen Brückenfestes am 26. August 2017 gesammelt werden, kommen der Organisation Mission Lifeline zugute.

Das Ankommen in Europa birgt weiterhin für viele Zufluchtsuchende größte Gefahren, weiterhin sterben täglich Menschen im Mittelmeer. Christin Melcher, Initiatorin des Brückenfestes dazu: „Wir werden nicht weiter zusehen, sondern einen aktiven Beitrag für die zivilgesellschaftlichen Hilfestrukturen im Mittelmeer leisten. Wir haben daher im Organisationsteam mehrheitlich beschlossen, dass die diesjährigen Spenden des Brückenfestes an die Organisation Mission Lifeline gehen werden.“ Die Dresdner Organisation Mission Lifeline stand bis letzten Montag noch unter dem Verdacht der Schleusertätigkeit. Christin Melcher bekräftigt: „Der Verdacht ist absurd. Wer am 26. August beim Brückenfest spendet, kann so selbst deutlich machen, dass Menschenleben zu retten nichts mit Schleusertätigkeit zu tun hat, sondern eine humanitäre Verantwortung ist.“

Axel Steier von Mission Lifeline erklärt „Wir freuen uns über die Entscheidung des Brückenfest-Teams. Es ist wichtig, dass wir ein deutliches zivilgesellschaftliches Zeichen setzen und das Sterben im Mittelmeer endlich beenden. Hier braucht es Druck von allen Seiten und endlich politisches Handeln. Die europäischen Außengrenzen dürfen keine Todesgrenzen bleiben.“

Das Brückenfest-Team will alle Ebenen von Flucht und Asyl zusammen denken: „Wir wollen nicht nur das Ankommen erleichtern. Asyl ist ein Menschenrecht, die Abschottung Europas ist menschenverachtend und bedeutet für viele den sicheren Tod. Damit muss endlich Schluss sein. Wir wollen vor Ort Teilhabe ermöglichen, Integration leben und nicht zuletzt auch das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement stärken“, so Irena Rudolph-Kokot für das Organisationsteam des Brückenfestes abschließend.

Zum dritten Mal findet am 26. August das Brückenfest auf der Sachsenbrücke in Leipzig statt. Unter dem Motto „ankommen. platznehmen teilhaben“ veranstaltet das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz gemeinsam mit Institutionen wie WERK 2, Student_innenRat der Universität Leipzig, Netzwerk für Integration und der Stadt Leipzig das interkulturelle Fest, an dem wieder über 50 verschiedene Vereine, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften teilnehmen werden. Die Spenden in Höhe von 2000 Euro gingen 2015 an den Flüchtlingsrat Leipzig e.V. und im Jahre 2016 in Höhe von 1000 Euro an den Sportverein Fortuna 02.

Spendenkonto für das Brückenfest:

Bon Courage e.V.
IBAN: DE66 8605 5592 1090 0633 90
BIC: WELADE8LXXX
Sparkasse Leipzig
Stichwort: Antirassismusprojekt Brücke

Pressemitteilung: Leipzig, den 6. Juli 2017
Grafik Mission Lifeline: repro sponsored by www.robertvanis.de

Auch in diesem Jahr wieder – ankommen.platznehmen.teilhaben.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit dem Student*innenrat der Universität Leipzig, dem Netzwerk Integration – Migrant*innen in Leipzig und dem Werk 2 – Kulturfabrik e.V. alle Leipzigerinnen und Leipziger zur Teilnahme an dem Brückenfest am 26. August 2017 auf der Sachsenbrücke auf.

Mit dem ersten Brückenfest im September 2015 gelang es viele Geflüchtete mit schon länger in unserer Stadt lebenden Menschen, mit und ohne Migrationsgeschichte, zusammenzubringen. Die Menschen konnten gemeinsam eine schöne Zeit verbringen, und sich kennenlernen. Anspruch war auch auf die Aktualität und Gefahr des Rassismus hinzuweisen. Beim letztjährigen Brückenfest 2.0 sollte das Augenmerk auf die vielen rassistischen Übergriffe vor allem in Sachsen gelenkt, sowie dieser Entwicklung Widerspruch entgegengesetzt und gezeigt werden, dass gelebte Solidarität, Offenheit und Toleranz das Miteinander in unserer Stadt verbessern und bereichern.

Teilhabe ist Menschenrecht. In einer Gesellschaft leben, heißt sie miterleben. In unserer Vorstellung ist diese geprägt von Offenheit, Solidarität, gegenseitigem Respekt und Anerkennung. Das erreichen wir nur, wenn alle gleichberechtigt mitgestalten können und mitentscheiden dürfen.

„Gerade im Bundestagswahljahr wird wieder deutlich werden, dass genau dieses Mitentscheiden nicht für alle hier lebenden Menschen möglich ist. Unsere Gesellschaft ist immer noch geprägt von vielfältiger Ausgrenzung – ökonomischer, rassistischer, sozialer, bildungsständischer. Diese gilt es zu überwinden und wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten,“ erklärt Irena Rudolph-Kokot aus dem Organisationsteam des Festes.

„Wir freuen uns in diesem Jahr neben dem interkulturellen Angebot vieler Vereine mit Musik, Infoständen, Gastronomie, Kleinkunst und Spendensammlungen auf ein besonderes Diskussionsforum. Dies wird organisatorisch vom Student*innenrat der Universität Leipzig gestaltet und inhaltlich von den Teilnehmer*innen des Brückenfestes bespielt. Wir versprechen uns lebhafte Diskussionen rund um das Thema demokratische Teilhabe,“ so Paul Haller, Sprecher für Gleichstellung des Student*innenrates der Universität Leipzig, abschließend.

Weitere Informationen sind zu finden unter:
https://www.facebook.com/Brueckenfest3.0/
http://brueckenfest.platznehmen.de/

Pressemitteilung: Leipzig, den 22.05.2017