Am 16.09.2013 Contra (Pro) Deutschland in Leipzig!

Wir dokumentieren einen Aufruf zur Wahlkampftour der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland, die am 16.9. in Leipzig Station macht:
9:30 Uhr an der Al-Rahman-Moschee in der Roscherstraße und 11:30 Uhr am Conne Island in Leipzig-Connewitz, Koburger Str. 3
Informiert euch am 16.9. über spontane Aktivitäten: Twitter: @contra_de // #contra_de/ Ticker: demoticker.org/ Blog: http://contradeutschland.blogsport.eu/ Ermittlungsausschuss (EA): 0341-2119313 (Bitte sprecht auch auf den Anrufbeantworter!)

Dokumentiert: Aufruf
Während der Wahlkampf seinem stimmungs- und spannungsmäßigen Tiefpunkt entgegen geht, sind immer wieder Aktionen rechter Splittergruppen zu verzeichnen. Ähnlich wie die NPD und die AfD ist auch die Bürgerbewegung Pro Deutschland auf Tour, um sich mit rassistischer und nationalistischer Themensetzung die Zustimmung des deutschen Mobs im Bundestagswahlkampf zu sichern. Seit dem 21. August sind die Kameraden von Pro Deutschland unterwegs, um vor Moscheen und linken Einrichtungen den vordergründig islamfeindlichen Rassismus zu befeuern und gegen alternative Lebensformen und linke Politik zu hetzen.

So hat Pro Deutschland am Montag, den 16. September, auch in Leipzig zwei Kundgebungen angemeldet: 9:30 an der Al-Rahman-Moschee in der Roscherstraße und um 11:30 am selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum Conne Island in Connewitz. Auch wenn die bisherige Beteiligung an den Kundgebungen von Pro Deutschland kaum der Rede wert scheint, dürfen wir nicht zulassen, dass deren rassistische Hetze und faschistische Feindbildpflege unwidersprochen bleibt.

Pro Deutschland wurde 2005 in Köln, nach kurzfristigem Erfolg von Pro Köln bei der Kommunalwahl, gegründet. Personell rekrutieren sie ihre Kadaver aus anderen rechten Parteien und Organisationen. So war der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs sowohl Mitglied der Deutschen Liga für Volk und Heimat, als auch in JN aktiv und kandidierte für die NPD für den Bundestag und hatte kein Problem sich mit Axel Reitz, Mitbegründer des Kampfbundes deutscher Sozialisten und ehemals selbsternannter Hitler von Köln, zu zeigen.
Am 16. September rufen wir alle Antifaschist_innen dazu auf, auch den Nazis von Pro Deutschland eine klare Absage zu erteilen.
Durch dezentrale Aktionen soll gezeigt werden, dass solche Positionen, egal ob von NPD, AfD oder Pro Deutschland vertreten, etwas entgegengesetzt wird. Wir schlagen deshalb vor die Kameraden schon in der Roscherstraße zu „begrüßen“ und wenn anschließend nötig das gesamte kreative Potential des Stadtteils Connewitz zu demonstrieren – es gibt viele Möglichkeiten an diesem Tag aktiv zu sein!