6. Kneipenabend – #LegidaChilltNicht

#LEGIDAchilltNicht – wir schon! …ist das Motto, unter dem der intergalaktische Protest gegen jegliche Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit am 1. August steht.

Wir wollen der GIDA-Bewegung das entgegensetzen, was sie einschränken will: Das schöne Leben. Darum wird es auch am 29. Juli ein #schnapsnehmen geben, auch wenn es diesmal keine Routen und Punkte für den Protest zu bequatschen gibt.

Am 29. Juli lädt das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ab 19 Uhr in das – diesmal gut belüftete, versprochen – Hinterzimmer der „Frau Krause“ in Connewitz ein. Kalte Getränke, liebe Menschen und gemütliches Beisammensein stehen auf dem Programm, das aber dennoch nicht ohne Inhalt sein wird.

Dass LEGIDA nicht chillt, ist nicht nur Hashtag für den 1. August, sondern immer wieder spürbar: Sei es rassistische Hetze in sozialen Medien, Alltag gewordener Rassismus und wachsende Demokratiefeindlichkeit innerhalb der Bevölkerung, die Ideologie völkischer Nationalist_innen wirkt – ob nun mit sichtbarem Nazi-Aufmarsch oder ohne. Im Rahmen des Kneipenabends wollen wir informieren und diskutieren, welche Mittel es gibt, sich gegen Hetze, Beleidigung, Verleumdung und Bedrohung zu wehren, Volksverhetzung zur Anzeige zu bringen und bei alldem die eigene Sicherheit zu wahren. Rechtskundige, betroffene und aktive Personen werden vor Ort sein.

Kommt vorbei, bringt eure Freund_innen mit, trinkt das ein oder andere Gläschen leer und tauscht Infos, Ideen und Strategien aus.

Wie immer gilt:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit oder vor Ort durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Hierzu gehören insbesondere aktuelle und ehemalige Vertreter*innen, Redner*innen, Organisator*innen und regelmäßige Besucher*innen von Pegida, Legida, Offensive für Deutschland und aller Ableger und Organisationen, die in Verbindungen mit ihnen stehen, sowie alle Personen aus dem Umkreis der Freien Kameradschaften und rechten Hooliganszene.
Weiterhin sind Personen ausgeschlossen deren Erscheinungsbild, z.B. durch szenetypische Kleidung, auf rassistische, nationalistische, antisemitische Einstellungen hindeutet.