4. Offener Kneipenabend – Zivilcourage ist kein Verbrechen

Am 3. Juni möchten wir euch zum 4. Mal zum Offenen Kneipenabend, zu Gesprächen und zum Pläne schmieden einladen. Das Treffen findet ab 19:00 Uhr im  “Besser Leben” (Holbeinstraße 2) statt. Für ausreichend Sitzplätze und kalte Getränke wird also gesorgt sein.

Sonnenstrahlen und Kalenderblätter verkünden es: Der Sommer steht kurz bevor, mit ihm eine Sommerpause der LEGIDA-Demonstrationen in Leipzig – und ohnehin, hat es den Anschein, das baldige Ende des menschenfeindlichen Bündnisses.

Auch mit dem Monatsrhythmus, den LEGIDA sich angeeignet hat, konnten nicht mehr Anhänger_innen mobilisiert, konnte kein Schwung aufgenommen werden. Stattdessen: Der öffentliche Schulterschluss mit den Neonazis von OfD und NPD, ein Markus Johnke, der LEGIDA den Rücken kehrt und sich vollends antisemitischer Verschwörungstheorie hingibt und Anhänger_innen, die stolz Hakenkreuze durch die Gegend tragen. Zurück bleibt ein verstreuter Haufen Ewiggestriger mit Hang zu Machtspielchen und Streitereien.

LEGIDA schwächelt, doch wir tun es nicht! Mit dem #platznehmen am 2. Mai wurde LEGIDA empfindlich gestört, auch der dauerhafte Gegenprotest wie am 4. und 21. April hat dazu beigetragen, den Neofaschist_innen keine Ruhe zu lassen.

Ob es nun die erste oder letzte Demonstration ist, LEGIDA verlangt kritische Begleitung, kreative Aktionen und #platznehmen.

Nach dem Vorbereitungstreffen am 27. Mai wollen wir uns nun noch einmal in fröhlicher Runde zusammen setzen, Stadtpläne wälzen, Routen besprechen und Ideen austauschen. Denn: Zivilcourage ist kein Verbrechen!

Kommt vorbei, bringt Freund_innen mit, nehmt Platz, hebt ein paar Gläschen mit uns und lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir uns das Demonstrationsgeschehen am 6. Juni vorstellen.

#schnapsnehmen

Wie immer gilt:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit oder vor Ort durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Hierzu gehören insbesondere aktuelle und ehemalige Vertreter*innen, Redner*innen, Organisator*innen und regelmäßige Besucher*innen von Pegida, Legida, Offensive für Deutschland und aller Ableger und Organisationen die in Verbindungen mit ihnen stehen, sowie alle Personen aus dem Umkreis der Freien Kameradschaften und rechten Hooliganszene. Weiterhin sind Personen ausgeschlossen deren Erscheinungsbild, z.B. durch szenetypische Kleidung, auf rassistische, nationalistische, antisemitische Einstellungen hindeutet.