Hard facts für den Protest gegen den Naziaufmarsch am 18. Mai in Leipzig-Lindenau

Am Sonntag, 18.5. will die NPD-Jugendorganisation JN durch Leipzig-Lindenau demonstrieren. Dieser Aufmarsch erfordert unseren entschiedenen Protest. Das Aktionsnetzwerk “Leipzig nimmt Platz” ruft zu zwei Protest-Kundgebungen und zum zivilen Ungehorsam auf!

Der Protest gegen die Propagierung menschenfeindlicher Ideologien ist unsere humanistische und demokratische Pflicht. Es sind NPD und Co, die immer wieder die Würde von Menschen in Wort und Tat antasten. Dies zeigte sich in den vergangenen Monaten in Leipzig-Schönefeld und in Leipzig-Gohlis, wo die NPD – getarnt als BürgerInneninitiative – den Widerstand gegen Asylunterkünfte und einen Moscheebau anführte. Eine Woche vor den Kommunal- und Europawahlen ist der Aufmarsch der Jung-Nazis besonders brisant.
Darum ruft das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz dazu auf am 18.5.2014 entschlossen und lautstark für eine offene und solidarische Gesellschaft auf die Straße zu gehen und den Nazis keinen Fußbreit zu überlassen. Es geht dabei nicht um ein Ritual, sondern um ein starkes Signal gegen Rassismus und gegen jede menschenfeindliche Hetze.
Das Aktionsnetzwerk hat für den 18.5. zwei Protestkundgebungen angemeldet. Ab 11.30 Uhr wird es Anlaufpunkte

1. an der Kreu­zung Zschoch­er­sche Stra­ße/ Lütz­ner Stra­ße und

2. Lütz­ner Stra­ße Ecke End­ers­stra­ße geben. (Diese Kund­ge­bung wird di­rekt neben der Zwi­schen­kund­ge­bung der Nazis statt­fin­den)

geben. Es geht jedoch nicht nur um die Demonstration von Protest, sondern darum dem Naziaufmarsch zivilen Ungehorsam entgegenzusetzen. Die Route der Nazidemo führt ab 12 Uhr vom Lindenauer Markt über die Dreil­in­den­stra­ße – Zschoch­er­sche Str. – Lütz­ner Stra­ße – Mers­e­bur­ger Stra­ße – Uh­land­stra­ße – W. Zip­pe­rer-​Stra­ße – Dem­me­ring­stra­ße bis zum Lin­de­nau­er Markt). Angemeldet wurde bis 19 Uhr und für 200 Personen.

Darum: Am Sonntag pünktlich im Viertel sein, den Twitter-Acount von @platznehmen und @antifa_le verfolgen, das Infotelefon anrufen: 0176 – 93 69 01 64 und unsere Aktionstipps lesen. Achtet aufeinander und meldet euch, wenn ihr mit repressiven Maßnahmen zu tun habt, beim EA: 0341/ 211 9313!


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