Wer ist das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“?

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Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat sich 2009 als gegründet, um dem Aufmarsch der „Nationalen Sozialisten“ am 17.10.2009 in Leipzig mit Aktionen des zivilen Ungehorsam zu begegnen. Mehrere Tausend Menschen folgten dem Aufruf und schafften es, den Aufmarsch von über 1300 Nazis zu verhindern. Damit wurde in der Stadt Leipzig eine Debatte über Neonazismus, Ideologien der Ungleichwertigkeit und zivilen Ungehorsam angestoßen. Mittels Aktionstrainings und inhaltlichen Veranstaltungen konnten darüber hinaus zahlreiche unorganisierte Menschen für basisdemokratische Methoden, für Protest gegen Neonazis und die gesellschaftliche Dimension von Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sozialdarwinismus sensibilisiert werden.

Gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen aus zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Zusammenhängen mobilisierte das Aktionsnetzwerk auch gegen die Nazidemonstrationen am 16.10.2010 in Leipzig. Das Aktionsnetzwerk schaute aber auch über den lokalen Tellerrand und mobilisierte gegen die Aufmärsche von Nazis in Dresden im Februar 2010/2011, in Gera im Juli 2010, Döbeln im November 2010 oder in Halle am 1. Mai 2011.

Das Aktionsnetzwerk kooperiert mit ähnlichen überregionalen Strukturen, z.B. dem Aktionsnetzwerk Jena, dem Bündnis für Zivilcourage Halle oder Dresden Nazifrei. Im Jahr 2010 führte das Aktionsnetzwerk eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „(Nach dem) Extremismus? Demokratie, ziviler Ungehorsam, Rassismus.“ durch.

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